Bateau Ivre

26.01.2019

Wage eine Reise an Bord des trunkenen Schiffs...

und karge Wüsten, nebelverhangene Regenwälder, eine stürmische See erscheinen vor dem inneren Auge zum wehmütig-apokalyptischen Pop von BATEAU IVRE. Die Worte führen hinab in die Tiefen der menschlichen Existenz, stetig schwankend zwischen Verzweiflung und Hoffnung.

Unter Einfluss von Gitarren-Pop, Art-Rock und düsteren Western-Soundtracks schaffen Paul Kuchenbuch, Nick Whitaker und Tobi Niederreiner eine zeitlose Soundkulisse. Vor dieser erhebt sich Pauls an Jeff Buckley, Scott Walker und Thom Yorke erinnernder Gesang vom geheimnisvollen Raunen zum hochemotionalen Falsett.

Paul Kuchenbuch, geboren in Berlin (halb Schwede, halb Deutscher), wuchs mit Revolver, Mozarts Hornkonzerten und Klezmer auf, verbrachte die Pubertät in der Welt des Heavy Grunge, bis er seine Liebe zu anspruchsvollem Songwriting durch Künstler wie Radiohead, The Smiths und Talk Talk entdeckte. Als multiinstrumentaler Autodidakt ist Paul Texter und Stimme von BATEAU IVRE. Während seines Studiums als Affenforscher reiste er tief in die Regenwälder des Kongobeckens. Von dort brachte er eine Sammlung atmosphärischer Aufnahmen mit, welche die Band, zu Samples verarbeitet, in vielfältiger Weise in ihre Musik einfließen lässt.

Nick Whitaker, geboren in Zürich (halb Engländer, halb Deutscher) ist BATEAU IVREs Meister der analogen 80er Jahre Synths, perlend-glitzernden Gitarrenlinien und feinen Gesangsharmonien. Als leidenschaftlicher Klangschrauber liebt er Brian Eno und das White Album ebenso sehr wie Arvo Pärt, Gustav Mahler und Oper. Er jagt Vogelstimmen durch seinen Synth, um nie zuvor gehörte Töne zu kreieren.

Tobi Niederreiner studiert klassische Perkussion in Augsburg. Als professioneller Taktgeber in der Klassik kann man ihn mit Orchester in Europas Konzerthäusern hören; aber auch mit Jazz-, Pop- oder Blaskapelle in einem Berliner Hinterhofclub oder in einem Bierzelt zwischen Ulm und Rosenheim. Als experimentierfreudiger „Drummer“ übernimmt er Streicher-Arrangements, spielt Soli auf der Melodica und begleitet Pauls melancholischen Gesang mit sanften Paukenschlägen

Internet: bateau Ivre bei facebook

Samstag 26. Januar, 20.00 Uhr, Eintritt 10,- €

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© Christian Förster

 

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