Wir sind Juden aus Breslau

13.10.2019

Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933

Ein Kinofilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf.

14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Eine Rolle im Film spielt auch der Wiederaufbau einer jüdischen Gemeinde in Wrocław.

Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.

Die Regisseurin Karin Kaper oder der Regisseur Dirk Szuszies aus Berlin wird persönlich den preisgekrönten Film präsentieren und mit den Zuschauern über die Inhalte des Films sprechen. Diese außergewöhnliche Filmtour wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der polnischen Never Again – Assoziation, dem Bundesprogramms „Demokratie leben“, dem Stadtjugendausschuss Karlsruhe e.V. und vielen anderen Institutionen.

Länge des Films: 108 Minuten / FSK ab 12 Jahre / FBW: Prädikat Wertvoll 

Internet: www.judenausbreslaufilm.de

Sonntag 13. Oktober, 19.30 Uhr, Eintritt 8 €

 

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Jüdische Schulklasse 1938 in Breslau

 

Reservierungen

bitte unter der Telefonnummer 0721/609 003 16
oder per Mail an kontakt(at)mikadokultur.de.
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